Hier in der Brunnengasse und der Färberstraße in der Innenstadt Nürnberg entsteht derzeit eine neue Fußgängerzone.
© Andrea Munkert
feine Stadt
18.06.2022, 15:38 Uhr

Warum einige Teile der Nürnberger Altstadt zur Fußgänger:innenzone werden

Endlich mehr Platz für Dich als Fußgänger:in. In der Nürnberger Altstadt wird nun die Fußgänger:innenzone in mehreren Bereichen ausgeweitet. Stattdessen sind jedoch einige Parkplätze und ehemals befahrbare Straßen, wie die u.a. in St. Sebald, die Färber- oder die Königstraße, nicht mehr für jede:n befahrbar. Welche Straßen von der Erweiterung betroffen sind und welche Regeln hier für die Autofahrer:innen gelten, erfährst Du hier.

Warum werden weite Bereiche der Altstadt verkehrsberuhigt?

Am 20. Mai diesen Jahres haben einige Stadträt:innen die Bereiche offiziell der Öffentlichkeit übergeben, das heißt, der Startschuss ist gefallen. Vor gut einem Jahr hatte das Ratsgremium beschlossen, die Straßen zu beruhigen und sie zu Orten für Fußgänger und Fußgängerinnen zu machen.

„Nürnberg mit seiner wunderschönen Altstadt braucht auch zukünftig mehr Bereiche mit besserer Aufenthaltsqualität. Die schaffen wir durch die neuen Fußgängerzonen. Das bringt mehr Ruhe, Sicherheit und auch mehr Menschen in die Innenstadt. Es braucht sicher etwas Zeit zur Eingewöhnung, aber danach – da bin ich mir sicher, wird sie niemand mehr missen wollen“, sagt Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König in einer offiziellen Stellungnahme. „Nürnberg wird hier, am Eingangstor zu unserer Altstadt, noch schöner und attraktiver.“

Bereits seit 2012 verfolgt die Stadt das „Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Altstadt“ (INSEK Altstadt) und setzt sukzessive Maßnahmen und Projekte zur Stärkung und Weiterentwicklung der Altstadt in Nürnberg um.

Welche Straßen in der Innenstadt Nürnberg sind von der Erweiterung betroffen?

Die neue Fußgänger:innenzone in der Nürnberger Altstadt wird in mehreren Teilen erweitert.

Betroffen ist die Königstraße direkt beim Hauptbahnhof. Aber auch die Königstormauer, die Johannesgasse und die Theatergasse sind nun nicht mehr für den normalen Fahrzeug-Verkehr frei. Zusätzlich wird die Einbahnstraße in der Klaragasse gedreht. Diese kann zukünftig nur in Richtung Peuntgasse befahren werden. Stattdessen werden in diesen Bereichen neue Bäume gepflanzt, Bänke aufgestellt und allgemein wird alles fußgänger:innenfreundlich gestaltet.

Nicht nur in diesem bahnhofsnahen Bereich wird die Fußgänger:innenzone erweitert. Seit Anfang Juni wird auch die Zone in der Burggegend und an der Sebalduskirche ausgebaut. Darunter fallen das Schulgäßchen, der Sebaldusplatz, ein Teil der Burgstraße und die Stöpselgasse.

Ebenso hat der Umbau der Brunnengasse und der Färberstraße nördlich der Frauengasse nahe des Weißen Turms begonnen.

Bürgermeister Christian Vogel, Baureferent Daniel Ulrich und; Oberbürgermeister Marcus König (v. li.) haben das neue Fußgängerzonen-Teilstück rund um die Kaiserstraße eröffnet.
Roland Fengler, NN

Welche Regeln gelten hier jetzt für Dich?

  • Die Zufahrt und das Parken ist für den allgemeinen Verkehr nicht mehr gestattet. Nur noch zu privaten Stellplätzen ist es erlaubt.
  • Das gilt für Taxen: Von 19.00 bis 8.00 Uhr bis zur Luitpoldstraße frei mit Zufahrt über das Königstor.
  • Die Hotelzufahrten sind zum Be-und Entladen frei.
  • Mit dem Fahrrad darfst Du in der neueingerichteten Fußgängerzone ganztägig fahren. Aber ab nördlich der Mauthalle musst Du auch Dein Fahrrad schieben, was auch schon vorher galt.


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