Vegane Ernährung kann vielseitiger sein, als Du im ersten Moment vielleicht denkst.
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23.01.2023, 15:56 Uhr

Tipps, wie Du einfacher vegan leben kannst

Im Veganuary stellen es sich viele zur Aufgabe, das vegane Leben auszuprobieren oder zu optimieren. Doch auch wenn es für einige ein Kinderspiel ist, haben andere stark damit zu kämpfen, eine pflanzliche Ernährung in ihren Alltag mit einzubauen. Auch wenn Du Schwierigkeiten hast, darfst Du den Kopf nicht in den Sand stecken - wir haben 11 Tipps für Dich, mit denen die vegane Ernährung ein Klacks wird.

Es langsam angehen lassen

Von einer Ernährung, die alles erlaubt, zu einer, bei der für viele der Verzicht eine große Rolle spielt - da kann gerade eine direkte Umstellung überstürzt sein und somit nicht lange andauern. Auch wenn Du bereits beispielsweise kein Fleisch isst, kann es anfangs nicht leicht sein. Aus diesem Grund solltest Du es unbedingt langsam angehen lassen. Tage, an denen Du trotzdem ein Ei isst oder Du mal Kuhmilch in Deinem Müsli haben möchtest, sind in Ordnung. Dabei solltest Du nie Dein großes Ziel aus den Augen verlieren und Deine Fehltritte zu ernst nehmen. Nach und nach lernst Du, welche Alternativen es gibt und wie Du die Lust auf tierische Produkte ablegen kannst.

Mache Dir bewusst, was Du essen darfst - und was nicht

Den meisten ist bewusst, dass bei einer veganen Ernährung Kuhmilch, Eier oder Käse nicht auf den Tisch kommt. Doch wusstest Du, dass Honig nicht vegan ist, da dieser von Bienen hergestellt wird und somit ein tierisches Produkt ist. Feigen sind strenggenommen auch nicht vegan. Grund dafür ist die sogenannte Feigenwespe. Die Weibchen legen in unbefruchteten Feigen ihre Eier ab. Beim Eintritt in die Frucht verlieren sie in der Regel die Flügel oder auch andere Gliedmaßen. Dadurch sterben sie in der Feige, wenn sie ihre Eier abgelegt haben und werden dann schließlich vollständig zersetzt und resorbiert. Ob die Feige nun als vegan oder nicht vegan betitelt wird, weiß niemand so genau.

Erstelle wöchentliche Speisepläne

Damit es nicht zu einem Essensengpass kommt, solltest Du regelmäßig Pläne erstellen, was Du zu welcher Tageszeit essen kannst. Dabei bieten Dir viele Blogs vegane Rezepte zur Inspiration. Nichts ist bitterer, als vor einem leeren Kühlschrank zu stehen und schlimmstenfalls zu einer nicht veganen Alternative greifen zu müssen. Falls es schwierig für Dich ist, frisches Gemüse zeitnah zu verwerten, ohne dass es schlecht wird, kannst Du auch Alternativ zu gefrorener Ware greifen. Unser Tipp: Wenn Du einen Gefrierbeutel schüttelst und es sich anfühlt, als wären viele lose Teile darin, wurde die Gefrierkette höchstwahrscheinlich nicht unterbrochen. Doch sobald die Tüte nur noch ein einziger Klumpen ist, wurde die Ware vermutlich schon einmal aufgetaut. Auf Bianca Zapatkas Blog findest Du zahlreiche vegane Rezepte.

Probiere ähnliche Alternativen

Auch wenn Du denkst, dass Du ohne Deinen wöchentlichen Sonntagsbraten oder dem Döner nach dem Club nicht leben kannst, musst Du kein:e Fleischesser:in sein. In unserer Zeit gibt es nichts, was es nicht gibt: So findest Du an immer mehr Ecken veganen Döner called "Vegöner" oder sogar veganer Haxen steht bei einigen Restaurants auf der Speisekarte. Dir und Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Falls Du also meinst, ohne Salami-Stulle oder einer Currywurst nicht klar denken zu können, ist auch das keine Ausrede mehr, nicht fleischlos zu leben.

Genießen statt Verzichten

Nur weil Du tierische Produkte aus Deiner Ernährung streichst, heißt es nicht, dass Du verzichten musst und somit nicht mehr genießen kannst. Veganismus bietet ein breites Spektrum und hat Dir so viel zu bieten. Die schon erwähnten Alternativen machen es Dir gerade zum Einstieg etwas leichter. Nach und nach lernst Du, aus welchen pflanzlichen Produkten Du welches feine Gericht zaubern kannst. Dabei wird Dir nicht einmal auffallen, dass Du gerade "verzichtest".

Gesunde Sattmacher

Brot, Getreideflocken, Nudeln, Reis sowie Kartoffeln enthalten reichlich Vitamine, Mineralstoffe sowie Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Alternative Kohlenhydratlieferanten wie Hirse, Dinkelreis, Bulgur, Couscous, Quinoa und Amarant halten Dich lange satt und versorgen Dich mit wichtigen Stoffen. Außerdem sorgen sie dafür, dass Du lange gesättigt bleibst und keinen unnötigen Heißhunger bekommst und schlechtesten Falls wieder "rückflääig" wirst.

Gemüse und Obst als Basis

Gemüse und Obst sind die Basis einer gesunden Ernährung und sollten bei keiner Mahlzeit fehlen. Durch die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe und auch Ballaststoffe hältst Du Dich fit und bleibst gesund.

Pflanzliche Eiweißträger

Protein kommt in pflanzlichen Lebensmitteln wie in Hülsenfrüchten - Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen - , in Sojaprodukten wie Tofu, Sojamilch und -joghurt sowie in Getreide, Nüsse und Samen ausreichend vor. Auch diese Eiweißträger sorgen dafür, dass Du lang satt bleibst.


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Antonia Raum