Acht Jahre lang lebte Betreiberin Tina auf Kho Phangang - diese Eindrücke und Erfahrungen spiegeln sich in den Speisen wieder.
© Insea Bogner
fein genießen

Thai-PopUp im Parks Nürnberg: Farang

"Farang" bedeutet in Thailand so viel wie "Fremde" und ist der Name des Thai Pop-Up Restaurants im Nürnberger "Parks". Dort kann man derzeit authentisch schlemmen und fühlt sich dabei so gar nicht fremd.

Jeweils Donnerstag bis Sonntag bringt Tina Bogner mit ihrem Team eine kleine, ausgesuchte Auswahl thailändischer Gerichte im Parks im Stadtpark auf den Tisch. Und die sind nicht nur lecker, sondern vor allem authentisch, wie Asien-Kenner:innen der Küche attestieren werden.


By the way: Wenn Du mehr aus der Welt der Restaurants und Bars in Nürnberg, Fürth und Erlangen wissen willst, dann hol Dir die kostenlose fein raus-App für iOS- und Android-Geräte.


Gelernt hat die 54-Jährige den thailändischen Touch in Thailand selbst, um genau zu sein: auf der Insel Koh Phangan. Dort lebte sie als junge "Farang", als Fremde, immerhin acht Jahre lang und kochte für Gäste aus der ganzen Welt. Was ihr auch zu Guten kam, als sie längst wieder in Deutschland, schließlich das thailändische Restaurant Nidnoi in Erlenstegen führte.

Hier kannst Du Dich in nächster Nähe in Nürnberg schnelltesten lassen

fein leben
feine Stadt

Mit Kartenübersicht: Hier kannst Du Dich in Deiner Hood testen lassen

Inzwischen hält sie seit fast zehn Jahren die Fäden im Parks in der Hand und will ihren Gästen noch bis einschließlich Dezember echte thailändische Küche servieren - ohne Chichi und Asia-Kitsch. Authentisch eben. "Das ist für mich schon eine Herzensangelegenheit", wie sie sagt.

Entsprechend schlicht sind die winzigen Gläschen, in denen ein kleiner und schmackhafter Gruß aus der Küche kommt. Unter anderem getrocknete Schrimps, klein gehackter Ingwer und Chili wickelt man dabei in Pfeffer-Blätter ein, was sich als originelles Fingerfood entpuppt. Durch seine Frische und schöne Säure überzeugt uns als Vorspeise das Som Tam, hinter dem sich ein knackiger Papayasalat mit Karotten, Erdnüssen und wirklich guten Klebreis verbirgt (9 Euro).

Der Klassiker der thailändischen Küche wird natürlich auch im Restaurant "Farang" serviert: "Laab Nua", feiner Rindersalat. 
Irini Paul
Beim Hauptgang entscheiden wir uns für das Makam Nua (18 Euro), wobei das zarte Rindfleisch in einer für europäische Gaumen ungewöhnlich schmeckenden Tamarindensauce mit Galgant und Koriander serviert wird, was dem Gericht eine besondere Säure und leichte Schärfe verleiht. Wer lieber Tofu mag, für den gibt es die Variante auch fleischlos (12 Euro).

Für noch ein paar Wochen verwandelt sich der große Gastraum im "Parks" in ein bisschen Fernost. 
Insea Bogner
Das Laab Nua (18 Euro, vegetarisch 12 Euro), der klassische Rindersalat, könnte sicher noch etwas mehr Chili in der Marinade vertragen, schmeckt uns aber vor allem aufgrund der aromenreichen Galgant-Note. Als Wein-Begleitung eignet sich im Übrigen für alle Gerichte der trockene Weißburgunder Muschelkalk (Flasche 24 Euro) vom Weingut Bus in der Pfalz.

Unsere Food News der Woche aus Nürnberg, Fürth und Erlangen

Knackiger Papayasalat mit Karotten, Erdnüssen und Klebreis.
Irini Paul

Ursprünglich sollte das Farang nur noch bis Ende Dezember geöffnet haben, aber Tina Bogner sagt schon jetzt, dass sie noch ins neue Jahr hinein ein wenig Thailand ins Parks bringen will - wenn Corona es denn zulässt.

Farang: immer Donnerstag bis Samstag, jeweils 18 - 22 Uhr, im Parks (im Stadtpark), Berliner Platz 9, 90409 Nürnberg.


Suchst Du mehr News und Neueröffnungen in der Restaurantszene in Nürnberg, Fürth und Erlangen, dann klick Dich in unser Ressort fein genießen.


Irini Paul