Steinpilze und mehr warten im Oktober auf Dich in den Wäldern, aber auch auf den Märkten und im Supermarkt. 
© Patrick Pleul/zb/dpa
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29.09.2021, 11:47 Uhr

So schmeckt der Oktober in unserer Region: Der Saisonkalender

Golden, goldener, Oktober: Unser Saisonkalender steht für eine umweltfaire und ressourcenschonende, weil regionale Küche. Darin erfährst Du, welches Gemüse und Obst Du aktuell aus heimischem Anbau kaufen kannst. Und der Oktober hält Dir Frisches aus der Region in aller Üppigkeit bereit. Der Star des Monats, logo: Pilze. Easy Rezept inklusive.

Der Oktober vermittelt Dir den Herbst von seiner schönsten Seite - auch kulinarisch. Wurzel- und Knollengemüse sowie unsere Stars des Monat, die Pilze, haben jetzt Hochsaison. Genauso wie Äpfel und Quitten.

Aus dem Freilandanbau sind jetzt noch erhältlich:

Obst:

  • Äpfel
  • Quitten
  • Tafeltrauben
  • Brombeeren

Gemüse:

  • Speiserüben
  • Spinat
  • Spitzkohl
  • Steckrüben (Kohlrüben)
  • Weißkohl
  • Wirsingkohl
  • Zucchini
  • Zuckermais
  • Zwiebeln
  • Blumenkohl
  • Bohnen
  • Brokkoli
  • Chinakohl
  • Fenchel
  • Grünkohl
  • Kartoffeln
  • Kohlrabi
  • Kürbis
  • Möhren
  • Pastinaken/Wurzelpetersilie
  • Porree
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rosenkohl
  • Rote Bete
  • Rotkohl
  • Schwarzwurzel
  • Sellerie
  • Salate: Rucolarauke, Radiccio, Romana, Eisberg, Endivien, bunte Salate, Kopfsalat, Feldsalat.


By the way: Wenn Du mehr aus der Welt der Restaurants und Bars in Nürnberg, Fürth und Erlangen wissen willst, dann hol Dir die kostenlose fein raus-App für iOS- und Android-Geräte.


Aus dem geschützten Anbau sind noch zu haben:

  • Erdbeeren
  • Salat- oder Mini-Gurken

Als Lagerware sind verfügbar:

  • Birnen
  • Chicorée
  • Kartoffeln

Aus dem beheizten Gewächshaus kommen noch:

  • Tomaten
  • Mini- und Salatgurken

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19.07.2021, 08:55 Uhr

Neues Superfood aus der Heimat: die Haskap-Beere

Unsere Stars des Monats: Pilze

Pilze, die eine eigene Gattung sind, sind im Schnitt reich an unterschiedlichen B-Vitaminen sowie auch Proteinen.

Besser wissen: Lange wurden Pilze der Gattung der Pflanzen zugeordnet. Sie sind zwar sesshaft wie ihre grünen Koexistenzen, betreiben aber keine Photosynthese.

Viele Pilze, Schwammerl, kannst Du jetzt nicht nur auf dem Markt oder im Supermarkt Deines Vertrauens finden, sondern natürlich auch im Wald. Wenn Du Dich auf eigene Faust auf Pilzsuche begibst, dann nimm Dir bitte eine Bestimmungs-App zur Seite, damit Du auch nur verzehrbare Pilze sammelst. Pass im Wald bitte darauf auf, keine Pilze plattzutreten.

Pilze in Kräuteröl: Ein easy Rezept

Unser easypeasy-Rezept für den Oktober: Eingelegte Pilze. 
imago images, NNZ

Wenn Du fleißiger gesammelt hast, als Du auf einmal verputzen kannst, haben wir ein die Haltbarkeit der Pilze verlängerndes Rezept: Wir legen sie in (Kräuter-)Öl ein. Dafür eignen sich alle essbaren Pilze. Sie sollten jedoch möglichst frisch und makellos sein. Du brauchst rund eine Stunde Zubereitungs- plus ungefähr 25 Minuten Garzeit. Zwei Wochen lang ziehen Deine Pilze dann im Öl - dafür sind sie circa ein halbes Jahr haltbar.

Was Du brauchst: (für etwa vier Gläser)

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwa 430 Milliliter Olivenöl
  • etwa 430 Milliliter Weißweinessig
  • Rosmarinzweige
  • Lorbeerblätter (ungefähr 3 bis 4 Stück)
  • rund 5 Koriandersamen
  • etwas Schwarzen Pfeffer in Körnerform (etwa 10 Körner)
  • rund 900 Gramm frische Kultur- oder Waldpilze
  • etwas Meersalz

Was zu tun ist:

1. Die Knoblauchzehen und die Zwiebeln musst Du schälen, würfeln und mit 1 EL Olivenöl im Topf glasig dünsten. Lorbeerblätter, Pfeffer- und Korianderkörner sowie den Essig gibst Du hinzu. Das alles gießt Du mit 400 ml Wasser ab und lässt es für zehn Minuten offen vor sich hinköcheln.

2. Die Pilze musst Du sorgfältig und vorsichtig putzen, dann halbierst oder viertelst Du sie und lässt sie in gesalzenem Wasser gut acht Minuten vorgaren. Dann gießt Du sie durch ein Sieb ab und gibst sie in Deinen Essigsud und lässt sie fünf Minuten köcheln. Die Pilze und Gewürze hebst Du mit einer Schaumkelle aus dem Sud, lässt sie abtropfen. Dann legst Du die Pilze auf ein ausgekochtes, sauberes Geschirrtuch und deckst sie mit Tüchern ab. Vorsichtig solltest Du sie jetzt ausdrücken.

3. Die Pilze und die Gewürze kannst Du jetzt in ausgekochte Gläser schichten. Das übrige Öl (rund 400 ml) gießt Du drüber, am besten so, dass die Pilze vollkommen von Öl bedeckt sind. Damit die letzten Bläschen im Öl verschwinden, klopfst Du die Gläser vorsichtig auf Deiner Arbeitsplatte auf, dann verschließt Du die Gläser gut und verstaust sie für mindestens zwei Wochen an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort.

Tipp: Die Pilze in Kräuteröl passen prima als Topping auf einen Salat oder auf geröstetes Brot.


Mehr aus der Welt der Kulinarik findest Du in unserem Ressort fein genießen.


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06.04.2021, 13:22 Uhr

Klimafreundlich: Superfood aus der Heimat

Andrea Munkert