Dieses Jahr findet das NIHRFF als Weekender-Version statt!
© Roland Fengler, NN
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22.09.2022, 10:49 Uhr

NIHRFF: Nürnberger International Human Rights Film Festival Weekender-Version

Wusstest Du schon, dass das NIHRFF das älteste überhaupt ist? Bereits seit 1999 findet das Festival alle zwei Jahre in Nürnberg statt und präsentiert internationale Filmkunst. Das Festival versteht sich als "niederschwelliges Filmevent" und ist deshalb für alle geöffnet - Publikum wie Fachbesucher:innen.

Das NIHRFF ist eines der renommiertesten thematischen Film Festivals in Europa. Zusätzlich zu den Filmvorführungen finden Lesungen, Podiumsgespräche und Ausstellungen statt und begleiten das mit Vorsicht kuratierte Programm. Das inklusive Festival ist auch für einkommensschwache Familien, Gehörlose und Flüchtlinge zugänglich durch genau ausgearbeitete Konzepte und erschwinglichen Preisen. Darüber hinaus ist das NIHRFF Gründungsmitglied des Human Rights Film Networks (ein Verband aus 40 internationalen Menschenrechtsfilmfestivals) und des Verbands Bayrischer Filmfestivals, der zusammen mit 17 anderen Festivals gegründet wurde.

Dieses Jahr bietet das NIHRFF eine "Weekender"-Version, organisiert von den Internationalen Filmtagen der Menschenrechte e.V. in Kooperation mit dem Filmhaus Nürnberg im KunstKulturQuartier. Vom 29.9. bis 03.10. können Interessierte die Filmvorführungen und Lesungen besuchen.

The Earth Is Blue as an Orange

REGIE: Iryna Tsilyk LAND: Ukraine, Litauen JAHR: 2020 SPRACHE(N): Ukrainisch, Russisch UNTERTITEL: Deutsch LÄNGE: 74 min

Vorstellungen:

01.10., 17:00, Filmhaus kommkino

03.10., 17:00, Filmhaus kommkino

„Krieg ist, wenn Leute schießen. Und andere Leute schießen auf die Leute, die zuerst geschossen haben. Wenn sie zu schießen beginnen, weckt Mama uns auf, und wir gehen in den Flur. Und wenn sie aufhören, gehen wir zurück ins Bett.“

Ein Film über das Finden von Alltag mitten im Krieg.

Kinder von Hoy: Freiheit, Glück und Terror

Lesung mit Grit Lemke:

01.10., 19:00 Uhr, kommkino Filmhaus

Zwischen Schichtbussen und Kellerclubs wächst die Erzählerin in die Kultur- und Kunstszene um Gerhard Gundermann hinein. Doch die Wiedervereinigung sorgt für Massenentlastungen und latenten Rassismus im Osten - auch die Kulturszene bleibt nicht unberührt.

Merci, Maman

REGIE: Sophie Glanddier LAND: Frankreich JAHR: 2019 SPRACHE(N): Französisch, Englisch UNTERTITEL: Deutsch LÄNGE: 87 min

Vorstellungen:

30.09., 17:00, Filmhaus kommkino

03.10., 19:00, Filmhaus kommkino, zu Gast Sophie Glanddier

Von Russland bis nach England: Auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte stoßen eine Mutter und ihre Tochter auf ungeahnte Ausmaße. Ein dokumentarischer Road Movie mit einem sympathischen Mutter-Tochter-Duo.

Republic of Silence

REGIE: Diana El Jeiroudi LAND: Deutschland, Frankreich, Syrien, Katar, Italien JAHR: 2021 SPRACHE(N): Arabisch, Deutsch, Englisch, Kurdisch UNTERTITEL: Deutsch LÄNGE: 183 min

Vorstellungen:

02.10., 18:30, Filmhaus kommkino, zu Gast Diana El Jeiroudi (angefragt)

03.10., 11:30, Filmhaus kommkino | Tickets kaufen

Ein filmisches Memoir, eine vielschichtige Reflektion und ein poetischer Essay: Die Filmemacherin Diana El Jeiroudi verwebt persönliche Erinnerungen von ihrer Kindheit bis in die Gegenwart mit politischen Geschehnissen und deren Ausmaß.

Rift Finfinnee

REGIE: Daniel Kötter LAND: Äthiopien, Deutschland JAHR: 2020 SPRACHE(N): Amharisch, Oromiffa UNTERTITEL: Deutsch LÄNGE: 79 min

Vorstellungen:

30.09., 19:00, Filmhaus kommkino, zu Gast Daniel Kötter

02.10., 16:30, Filmhaus kommkino

Vier Siedlungen im Osten der äthiopischen Hauptstadt einer Gesellschaft zwischen Stadtwerden und Bürgerkrieg, getrennt durch die Schlucht des Akaki.

Shadow Game

REGIE: Eefje Blankevoort, Els van Driel LAND: Niederlande JAHR: 2021 SPRACHE(N): Arabisch, Kurdisch, Paschtunisch, Perseisch, Englisch UNTERTITEL: Deutsch LÄNGE: 90 min

Vorstellungen:

29.9., 19:00, Filmhaus kommkino, zu Gast Eefje Blankevoort (angefragt)

02.10., 11:30, Filmhaus kommkino

Aufgeben ist keine Option: Mit allen Mitteln versuchen die Jugendlichen im alter von 14-17 Jahren über die nächste Grenze zu gelangen. Dabei ist das Handy das wichtigste Hilfsmittel, mit dem sie ihre Flucht dokumentieren. Die Aufnahmen zeigen hautnah, was sich alltäglich an den Grenzen Europas abspielt.


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