Kaffee aus dem Café bietet der next door coffee club in der Südstadt nun verpackungssparend für Daheim an. 
© Michael Matejka, NNZ
fein genießen

Neues aus der Welt der Gastronomie

Auch diese Woche sind die gastronomischen Betriebe äußerst aktiv. Was alles passiert (ist) - unsere News. Bitteschön.

Next door coffee club gegen den Plastikmüll

An der konsequenten Vermeidung von Plastikmüll arbeitet der Next door coffee club in der Allersberger Straße 162 in Nürnberg. Dort kann man jetzt auch Kaffeebohnen kaufen, ohne Verpackungs-Müll zu produzieren. Den schokoladigen Bio-Kaffee gibt es in 365-Gramm-Flaschen, im April ist es die Hausmischung der Rösttrommel mit Bohnen aus Costa Rica und Bolivien. Zusätzlich können die verschiedenen Kaffeesorten, die das Café mit Snack-Angebot im Ausschank hat, abgefüllt werden – entweder in eine der dafür vorgesehenen Milchflaschen (mit 40 Cent Pfand) oder ins private, mitgebrachte Behältnis. Geöffnet hat der next door coffee club von Dienstag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr.

Burgeramt jetzt auch in Erlangen

Das Burgeramt steht jetzt auch in Erlangen, und zwar am Neuen Markt. Der Filialist mit Ursprung in Berlin hat dort einen Ableger eröffnet. Zum Start wollen die Burger-Spezialisten gleich ein Zeichen setzen: Sie geben jedem Menschen, der obdachlos ist, eine Speise aus. Abgesehen davon, achtet das Unternehmen auf Nachhaltigkeit bei seinen Verpackungen, die aus Zuckerrohr, Maisstärke oder Pergamentpapier bestehen. Im Angebot sind nicht nur Klassiker wie Ham- oder Cheeseburger, sondern auch eine gerollte Version oder das vegetarische Grilled Cheese-Sandwich sowie der vegane Falafel-Burger. Die Burger sind zudem 100 Prozent halal sowie aus regionalen und nachhaltig produzierten Zutaten. Für drei Euro extra liefert das Burgeramt nach Hause, Tel. (0 91 31) 9 10 92 10.

Bier mit Brot

Bier und Brot ist aktuell in aller Munde: In diesem Zuge machen jetzt die kleine Craft Beer Brauerei orca brau und der Bäcker Feihl gemeinsame Sache. Ganz frisch haben die Orcas das "Brot Bier" eingebraut. In fünf Wochen kann das dann getestet werden. Das Ganze ist eine Aktion im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung. Weil die Bäcker übriggebliebene Ware nicht in die Tonne werfen wollen, spenden sie unter anderem an die Nürnberger Tafel oder lassen eben Bier seit Neuestem damit brauen. Zum Einsatz ist das Sauerteigbrot "Rebel" gekommen, dessen Teig 36 Stunden Ruhezeit kriegt und sich aus Dinkel, Roggen, Weizen zusammensetzt.

Neuer Mann für Pretzfelder Keller

Mike Schmitt, Braumeister der Nikl-Bräu im oberfränkischen Pretzfeld (Kreis Forchheim), ist der neue Pächter des über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Pretzfelder Kellers. Seit vergangenem Samstag bietet der Keller Leckeres zum Mitnehmen an. Offen ist bis auf Weiteres nur am Wochenende ab 11 Uhr, es gibt Spezialitäten wie Pretzfelder Holzofenbrot, geräucherte Forellen. Zudem erwarten die Gäste dort besondere Bratwürste „to go“: Gastronom Peter Hübschmann hat mit dem Bier des Nikl-Bräus würzige Bierbratwürste kreiert.

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Andrea Munkert