Miaumiau. Nach durchzechter Nacht maunzt der fiese Kater schon mal aus allen Poren. Wir haben Dir im Selbstversuch erprobte Hausmittelchen gegen den Kater zusammengestellt.
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01.01.2022, 12:04 Uhr

Nach Silvester das große Miau - Die besten Hausmittel gegen einen Kater

Oh weh, oh weh: Vielleicht war dieses feuchtfröhliche Silvester doch ein bisschen zu feucht, und der Plan, sich dieses 2021 irgendwie noch schön zu saufen, ein bisschen zu ambitioniert. Der Tag danach dankt es mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel. Wir verraten Dir, welche Kater-Hausmittel jetzt helfen können.

Miaumiau. Da sitzt er wieder, der große, fette Kater. Im Magen sitzt er und in den schweren, schweren Gliedern und vor allem im Kopf, da besonders. Okay, vielleicht hätte man gestern wirklich nach dem Gin Tonic Schluss machen sollen. Oder den Cocktail weglassen. Oder am besten gar nichts trinken. Überhaupt, üüüüäääh, nie wieder Alkohol! 2022 wird definitiv das Jahr der Abstinenz, diesmal ganz im Ernst! Aber die guten Vorsätze in allen Ehren - zunächst einmal muss der lädierte Körper versorgt werden. Wir haben Dir drei Strategien gegen den Kater zusammengestellt. Nach bestem Wissen und Gewissen - alle vorgeschlagenen Mittel haben den Selbsttest der Redaktion bestanden.


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1. Prophylaxe

Alles eine Frage der richtigen Prophylaxe: Eine deftige Grundlage kann den Kater danach abmildern. 
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Alles ist eine Frage der richtigen Vorbereitung - auch der Alkoholkonsum. Alkohol entzieht dem Körper Wasser, viele Katersymptome wie Kopfschmerzen und Schwindel sind oft die Folge davon, dass der Körper dehydriert. Deswegen ist es gut, schon während des Feierns immer auch ausreichend nicht-alkoholische Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Also hier die Daumenregel: Auf jedes Glas Alkohol ein Glas Wasser, damit der Körper nicht austrocknet.

Außerdem ist es tatsächlich nicht besonders zu empfehlen, verschiedene alkoholhaltige Getränke durcheinander zu trinken. Denn je mehr unterschiedliche Alkoholika und Inhaltsstoffe im Körper sind, desto aufwändiger ist der Abbau-Prozess - und desto unangenehmer wird der Morgen danach. Fies sind auch sogenannte Begleitalkohole wie zum Beispiel Fuselöle, das sind Nebenprodukte, die bei der alkoholischen Gärung entstehen. Die verstärken die Katersymptome nämlich und sind in höheren Dosen zum Beispiel in Whiskey, Rum oder Rotwein enthalten.

Und natürlich ist es hilfreich, eine gute Grundlage zu schaffen und am besten vor dem Feiern eine deftige Mahlzeit zu sich zu nehmen. Fettreiche Speisen bleiben nämlich länger im Magen. Das verzögert die Alkoholaufnahme etwas - und je schneller der Alkohol im Blut ist, desto größer ist der Kater danach.

Also: Gut essen und trinken, bevor es ans Feiern geht! Nun ist Prophylaxe ja schön und gut, aber was tun, wenn es schon zu spät ist und der Kater maunzend um die Ecke biegt?

2. Trinken

Ein Wundermittel gegen Kopfschmerzen - ob wegen eines Katers oder auch einfach so: Kaffee mit Zitrone.
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Ein Alkohol-lädierter Körper ist meistens ausgetrocknet und braucht Flüssigkeit. Am besten mit möglichst vielen Mineralstoffen. Iso-Sport-Getränke sind da zum Beispiel eine Möglichkeit. Auch Cola oder Kaffee mit Zitrone, um den Kreislauf wieder ein bisschen anzukurbeln. Außerdem hilft Koffein gegen Kopfschmerzen. Wenn Du etwas experimentierfreudiger bist, kannst Du Dich auch an Mischungen heranwagen, die für manche als das Geheimrezept schlechthin gelten: Wasser mit Salz und Zitrone, zum Beispiel. Oder in die Cola noch Multivitaminsaft kippen. Medizin muss ja nicht immer schmecken.

Bei einem sehr flauen Magen, empfiehlt es sich aber, erstmal stilles Wasser in kleinen Schlückchen zu trinken, bis die Übelkeit sich ein bisschen beruhigt hat.

Oder Du probierst es mit einem Konter-Seidla. Das hilft jetzt zwar nicht wirklich gegen einen Kater, sondern verzögert ihn nur, aber immerhin!

3. Essen

Erste Hilfe gegen den Kater mit Pizza-Frühstück
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Gut zu essen ist bei einem Kater tatsächlich sehr wichtig. Denn für den Alkoholabbau braucht die Leber Zucker - Zucker, den sonst eigentlich der Rest des Körpers bräuchte. Und der Unterzucker verstärkt wieder die Katersymptome. Wie wäre es also mit Kloß mit Soß? Oder mit Pizza zum Frühstück? Der Vorteil auch hier wieder: fetthaltiges Essen bleibt länger im Magen. Wenn Dir für solche deftigen Experimente gerade aber zu übel ist, wäre vielleicht eine Brezel mit sauren Gurken ein Anfang.

Wichtig ist auch, Schmerztabletten am besten nicht auf nüchternen Magen zu schlucken - das reizt ihn nämlich zusätzlich, und zusätzliche Reizung kann der arme Kater-Magen nun wirklich nicht gebrauchen.

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Bernadette Rauscher