Jörg Körner wird neuer Wirt vom Cafe Vino am Neustädter Kirchenplatz in Erlangen. 
© Peter Millian
fein genießen
28.07.2021, 15:31 Uhr

Ex-Bel Ami in Erlangen kriegt neuen Akzent

Das seit November 2016 existierende Café Bel Ami am Neustädter Kirchenplatz, das nach der Verhaftung des soeben abgeurteilten ursprünglichen Betreibers im Oktober 2020 schließen musste, wird voraussichtlich im Oktober unter neuer Leitung und unter einem neuen Namen wiedereröffnet.

Der neue Name Café & Vino zeigt an, dass künftig dem Wein größere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Als neuer Betreiber fungieren der 44-jährige Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und Prokurist bei der KWG, Jörg Körner, dem seine aus Georgien stammende Lebensgefährtin zur Seite stehen wird. Wie schon bei seinem "Vorgänger" ist die Gastronomie eine Herzensangelegenheit – seinen Brotberuf will Körner behalten.

Dass Körner und seine Partnerin das Café übernehmen, ist in der Tat naheliegend, wohnt er doch schon seit geraumer Zeit im selben Haus, hat also den erfolgreichen Start des Bel Ami mitverfolgen können und ist auch davon überzeugt, "dass das Lokal an einem der schönsten Plätze in der Stadt liegt". Er beschreibt sich und seine Partnerin als "ausgesprochen weinaffin", die Herkunft seiner Freundin aus dem Weinland Georgien sei da ein großer Vorzug - sie wollen dem mittlerweile mit einem ausgesprochen guten Ruf verbundenen Wein aus Georgien hier ein Publikum erschließen.


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An der Theke, die künftig nicht mehr quer zum Raum stehen wird sondern entlang des bisherigen "Schlauchs" am Raumende entsteht, werden aber auch deutsche und andere internationale Weine ausgeschenkt – fränkischer wird auch dabei sein, wie Körner versichert. Die kleine Küche wird auch künftig kleine Speisen ausreichen – an der Karte aber wird noch getüftelt. Hinzu kommen – nomen est omen – alle Zubereitungsarten des Kaffees.


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Mit ein paar Umbaumaßnahmen soll ein Ganzjahresbetrieb künftig möglich werden. Beibehalten wird die Bestuhlung unter den ausladenden Platanen, die im Sommer begehrte Schattenplätze schufen.

Peter Millian